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MesotherapieDie Mesotherapie, eine Synthese aus Akupunktur, Neuraltherapie und Arzneitherapie, wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von Michel Pistor, einem französischen Arzt entwickelt. Zur echte Mesotherapie werden immer(!) feinste Nadeln für die schmerzarme Mikroinjektion von individuell angepassten Wirkstoffen in die oberflächliche Haut verwendet. Nur so kann die Hautbarriere wirkungsvoll durchdrungen werden. Sie darf deswegen nur vom Arzt angewandt werden. Ursprünglich hauptsächlich bei Schmerzzuständen (Rücken-, Gelenks-, Kopf-, Regel-, Tumorschmerzen usw.) eingesetzt wird die klassische Mesotherapie inzwischen bei vielen anderen Indikationen (z.B. Erschöpfungszustände, Raucherentwöhnung, rezidivierende Infekte) erfolgreich verwendet. Grundlage ist die Tatsache, dass Substanzen, in die oberflächliche Haut injiziert, noch Wochen danach dort (z.B. isotopentechnisch) nachweisbar sind und ihre Wirkung entfalten (man denke nur an einen Ameisenbiss oder Insektenstich). Auch durchzieht die Haut ein filigranes Netz von Blutgefäßen, welches das Blut und damit die Arzneimittel in den Körper ableiten.Wenig, selten und am richtigen Ort ist das Credo der Mesotherapie. Aus der klassischen Mesotherapie hat sich die ästhetische Mesotherapie entwickelt. Hierbei werden hauptsächlich Wirkstoffe aus der Kosmetik zur Hautverjüngung und Hautbildverbesserung injiziert. Im Gegensatz zu Salben, Cremen, Seren oder Masken und im Gegensatz zu Therapien wie Ultraschall, Elektroporation und sonstigen Einschleusungen (diese Verfahren sind keine Mesotherapie!) können so kosmetische Resultate erzielt werden, die in Wirkung und Dauer jenseits jeder sonstigen kosmetischen Behandlung liegen. Zu Anwendungen der klassischen oder ästhetischen Mesotherapie berät Sie gerne Ihr Hautfacharzt. |
Enthaarung mit LaserEine schonende Methode Haare langfristig zu entfernen ist die Enthaarung mit echtem, sanftem Laserlicht. Ein solcher Laser darf in Österreich nur unter ärztlicher Aufsicht am Patienten angewandt werden.Vorausgesetzt es wird ein modernes Lasersystem zu Enthaarung eingesetzt, nähert man sich nach einigen Sitzungen – jeweils im Abstand von 4-6 Wochen - der 100%igen Haarfreiheit exponentiell. Zwischen den Sitzungen sollte UV-Licht (Sonne, Solarium) gemieden und gegebenenfalls ein UV-Blocker mit hohem Lichtschutzfaktor angewandt werden. Mit IPL (Intense Pulsed Light) oder Laser ist keine anhaltende Enthaarung für den Rest des Lebens möglich – mit diesen Methoden bedarf es hierzu einer jährlichen Auffrischungsbehandlung. Sehr helle oder graue Haare lassen sich mit auf Licht basierenden Systemen nicht entfernen. Und Achtung! Bei einer IPL- oder Laserenthaarung werden „Pigmentflecken“ teils mit entfernt. Die hautfachärztliche Expertise kann hier zuvor einen schwarzen Hautkrebs (Melanom) ausschließen. Dieser darf – zur histopathologischen Kontrolle - nur operativ entfernt werden! CelluliteOrangenhaut betrifft vor allem Frauen. Ab dem 40. Lebensjahr leiden bereits über 80% der weiblichen Bevölkerung an diesem unschönen wellig/delligen Hautbild. Schwarzer Hautkrebs - Vorsorge!Pro Jahr erkranken in Österreich bis zu 2.000 Menschen an einem Melanom.300 bis 400 Menschen sterben jährlich daran. Je früher ein Melanom erkannt und therapiert wird, desto günstiger ist die Prognose. Unbehandelte Melanome können rasch Metastasen in die Lymphknoten oder über das Blut in andere Körperregionen streuen. Ein im Frühstadium entdeckter schwarzer Hautkrebs ist fast zu 100 Prozent heilbar. Leider existiert bis dato keine wirkungsvolle medizinische Strategie für spätere Stadien. Umso wichtiger ist somit die Vorsorge. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen (1x jährlich) bei Ihrem Hautarzt sind dazu optimal. Dabei dient die computerunterstützte Videodokumentation der zuverlässigen Hautkrebsvorsorge. Mittels einer High Definition Kamera mit Polarisationsfilter wird von der Haut ein genauer Muttermalkatalog der verdächtigen Leberflecken angefertigt. Er umfasst Übersichts- und hochauflösende Nahaufnahmen, die im Computer gespeichert werden. Somit können kleinste Veränderungen bemerkt und bei den Kontrolluntersuchungen der objektive und detailgetreue Vergleich früherer mit aktuellen Hautbefunden durchgeführt werden. Einerseits werden damit genau die Muttermale, die entfernt werden müssen, diagnostiziert, andererseits medizinisch unnotwendige Operationen vermieden. |