Blog von hautkontakt.at

Ärztewitze

Zwei chirurgische Assistenzärzte treffen sich im Magen des Chefs.
Fragt der eine: Hat er dich auch gefressen?
Sagt der Andere: Ne, ich komm von unten.

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EKG für Chirurgen: 
Zacken nach oben: Alles in Ordnung.
Zacken nach unten: Internist rufen.
Keine Zacken: Anästhesist rufen.
Länger als 2 Minuten keine Zacken: Totenschein ausstellen.

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Wirtshaus. Ärzte-Stammtisch endet.
Augenarzt: "Man sieht sich"
HNOler: "Lasst von Euch hören"
Urologe: "Ich verpiss mich"
Anästhesist: "Schon wieder schlafen gehen?"
Neurologe:"Ich denk an Euch"
Gynäkologe: "Grüßt Eure Frauen, ich schau demnächst noch mal rein"
Psychiater:" Heim, auf die Couch"
Zahnarzt:"Mannomann, hab isch ein'n in der Krone"

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Steht beim Hausarzt der Keller unter Wasser.
Er ruft den Klempner Der kommt, guckt sich das an, schmeißt drei Dichtungsringe rein und sagt:
Wenns bis morgen nicht besser wird komme ich nochmal vorbei!

 

 

Perfektion täuscht: Mythen über Schönheit

Bin ich liebenswerter, begehrter, mächtiger, wenn ich perfekt und schön bin?
https://www.erf.de/fernsehen/mediathek/erf-dokumentationen/...

 

 

Mesotherapie

Die Mesotherapie, eine Synthese aus Akupunktur, Neuraltherapie und Arzneitherapie,  wurde in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts von Michel Pistor, einem französischen Arzt entwickelt.  Zur echte Mesotherapie werden immer(!) feinste Nadeln für die schmerzarme Mikroinjektion von individuell angepassten Wirkstoffen in die oberflächliche Haut verwendet. Nur so kann die Hautbarriere wirkungsvoll durchdrungen werden. Sie darf deswegen nur vom Arzt angewandt werden. Ursprünglich hauptsächlich bei  Schmerzzuständen (Rücken-,  Gelenks-, Kopf-, Regel-, Tumorschmerzen usw.) eingesetzt wird die klassische Mesotherapie inzwischen bei vielen anderen Indikationen (z.B. Erschöpfungszustände, Raucherentwöhnung, rezidivierende Infekte) erfolgreich verwendet. Grundlage ist die Tatsache, dass Substanzen, in die oberflächliche Haut injiziert, noch Wochen danach dort (z.B. isotopentechnisch) nachweisbar sind und ihre Wirkung entfalten (man denke nur an einen Ameisenbiss oder Insektenstich). Auch durchzieht die Haut ein filigranes Netz von Blutgefäßen, welches das Blut und damit die Arzneimittel in den Körper ableiten.
Wenig, selten und am richtigen Ort ist das Credo der Mesotherapie.
Aus der klassischen Mesotherapie hat sich die ästhetische Mesotherapie entwickelt.
Hierbei werden hauptsächlich Wirkstoffe aus der Kosmetik zur Hautverjüngung und Hautbildverbesserung  injiziert.
Im Gegensatz zu Salben, Cremen, Seren oder Masken und im Gegensatz zu Therapien wie Ultraschall, Elektroporation und sonstigen Einschleusungen (diese Verfahren sind keine Mesotherapie!) können so kosmetische Resultate erzielt werden, die in Wirkung und Dauer jenseits jeder sonstigen kosmetischen Behandlung liegen.
Zu Anwendungen der klassischen oder ästhetischen Mesotherapie berät Sie gerne Ihr Hautfacharzt.

 

Enthaarung mit Laser

Eine schonende Methode Haare langfristig zu entfernen ist die Enthaarung mit echtem, sanftem Laserlicht. Ein solcher Laser darf in Österreich nur unter ärztlicher Aufsicht am Patienten angewandt werden.

Vorausgesetzt es wird ein modernes Lasersystem zu Enthaarung eingesetzt, nähert man sich nach einigen Sitzungen – jeweils im Abstand von 4-6 Wochen - der 100%igen Haarfreiheit exponentiell.
Zwischen den Sitzungen sollte UV-Licht (Sonne, Solarium) gemieden und gegebenenfalls ein UV-Blocker mit hohem Lichtschutzfaktor angewandt werden.

Mit IPL (Intense Pulsed Light) oder Laser ist keine anhaltende Enthaarung für den Rest des Lebens möglich – mit diesen Methoden bedarf es hierzu einer jährlichen Auffrischungsbehandlung. 
Sehr helle oder graue Haare lassen sich mit auf Licht basierenden Systemen nicht entfernen.

Und Achtung! Bei einer IPL- oder Laserenthaarung werden „Pigmentflecken“ teils mit entfernt.
Die hautfachärztliche Expertise kann hier zuvor einen schwarzen Hautkrebs (Melanom) ausschließen. Dieser darf – zur histopathologischen Kontrolle - nur operativ entfernt werden!
 

Cellulite

Orangenhaut betrifft vor allem Frauen. Ab dem 40. Lebensjahr leiden bereits über 80% der weiblichen Bevölkerung an diesem unschönen wellig/delligen Hautbild.
Die primäre Ursache der Cellulite liegt in der weiblichen Anatomie der Haut. Die Fettzellen des subkutanen Fettgewebes sind in Traubenform organisiert. Diese Fetttrauben werden bei der Frau lediglich von einem bindegewebigen Ring (ohne Querstreben wie beim Mann) festgehalten, sodass die Fettinseln durch den Ring leicht nach außen oder innen rutschen können, was besagte Dellen und Wellen zur Folge hat.
Frauen haben zusätzlich ein dehnbareres Bindegewebe und einen höheren subkutanen Fettgewebsanteil als Männer. Dies verstärkt den oben beschriebenen Effekt.
Auch sehr schlanke Frauen und Sportlerinnen können deswegen an Cellulite leiden.

Da die weibliche Anatomie nun einmal vorgegeben ist, gibt es nichts, was Cellulite komplett verhindern kann.
Aber sie kann deutlich verbessert werden!

Neben Sport zur Reduktion des Körperfettanteils und zur Erhöhung der fettverbrennenden Muskelmasse, spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. U.a. sollten Nahrungsmitteln mit hohem glykämischen Index (Zucker, Schokolade, Weißbrot, Limonaden, Alkohol usw.) gemieden werden.
Unterstützt werden kann dieses Bestreben durch äußerliche Anwendung diverser Gerätschaften.
Dieses Feld nichtinvasiver, schmerzfreier Technik ist heiß umkämpft und wird ständig weiterentwickelt.
Auch wissenschaftliche, medizinische Studien zur Wirksamkeit dieser Systeme existieren bereits.
Dabei hat sich gezeigt, dass eine gleichzeitige Anwendung verschiedener Modalitäten wie z.B. Radiofrequenzstrom, Infrarotlicht, Vakuum und mechanische Massage signifikant wirksamer ist als z.B. nur Ultraschall allein.

 
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