Botox-Therapie bei Migräne

Botox Kopfschmerzen Kufstein Tirol Migräne und chronische Kopfschmerzen sind sehr komplexe Krankheitsbilder, zu deren Entstehung viele Faktoren beitragen.

 

Bei manchen Patienten sind bestimmte Trigger (Auslöser von Schmerzattacken) für das Auftreten der Anfälle verantwortlich.
So können bspw. hyperaktive Muskeln im Stirn- und Schläfenbereich auf die Nerven drücken.

Wenn ein solcher Verdacht besteht, kann man testen, ob eine Behandlung mit Botox zu einer Linderung der Schmerzen führt.

Seit Oktober 2010 ist Botox für die Behandlung von Migräne in den USA vom dortigen Gesundheitsministerium offiziell als Medikament zugelassen.

Wird Botox in geringen Mengen in einen Muskel gespritzt, wirkt es gezielt auf die Nervenimpulse und führt so zu einer vorübergehenden Entspannung der Muskeltätigkeit. Botox-Injektionen in die Kopf-Druckpunkte und die Nackenmuskulatur können so zur Linderung der Kopfschmerzen oder zur vollständigen Schmerzfreiheit führen.
Aufmerksam auf die Wirkung gegen Kopfschmerzen wurden Mediziner, als Patienten, die mit Botox gegen Falten behandelt wurden, berichteten, sie hätten weniger Migräneanfälle.

In en USA gibt es seit 2010 eine offizielle Genehmigung der dortigen Gesundheitsbehörden für Botox-Behandlungen bei Kopfschmerzen.
Allerdings läßt die Wirkung nach 3-6 Monaten nach. Die Behandlung muß dann bei Erfolg wiederholt werden.

Eine Alternative zum Botox bei Migräne ist auch die Carboxytherapie.