Subkutane Carboxytherapie

Carboxytherapie Kufstein Tirol
Subkutane Carboxytherapie

ist Mesotherapie mit CO2-Gas (Kohlendioxid oder auch Quellgas).
Bei der Carboxytherapie wird mittels einer dünnen, kurzen Nadel CO2-Gas direkt unter die Haut eingebracht.
Das CO2-Gasemphysem bewirkt eine lokale Hyperämie. Die Therapieeffekte sollen
durch eine Mehrdurchblutung, verbesserte Sauerstoffversorgung, regionale Stoffwechseleffekte und reflektorische Prozesse im Sinne einer Reizbehandlung ausgelöst werden.
Das entstehende CO2-Gasemphysem bewirkt eine lokale Hyperämie.

Die Therapieeffekte

werden durch eine verstärkte Durchblutung, einer somit verbesserten Sauerstoffversorgung, regionale Stoffwechseleffekte und reflektorische Prozesse wie bei einer Reizbehandlung ausgelöst. Erstmals wurde diese Methode von Loisaeu und Laurent (1904) beschrieben.
Während in neuerer Zeit die subkutane Carboxytherapie vor allem in Kurkliniken der DDR und in Osteuropa ihre Anwendung fand ist sie in Österreich noch relativ unbekannt.
Sie erfreut sich aber aufgrund ihrer vielfältigen und wirkungsvollen Einsatzmöglichkeiten steigender Beliebtheit.

Die subkutane Carboxytherapie ist anwendbar zur/bei:
Schmerzen
  • Wundtherapie: Dekubitalulcera, Ulcus cruris, Wundheilungsstörungen 
  • Durchblutungsstörungen: pAVK, postthrombotisches Syndrom
  • Reduktion von Cellulite
  • Narbenbehandlung
  • Behandlung akuter und chron. Sportverletzungen
  • Schmerzbehandlung:
  • Migräne (Kopfschmerzen)
  • Zervikalsyndrom / Nackenschmerzen
  • Lumbalsyndrom / Kreuzschmerzen
  • Gonarthrose / Knieschmerzen
  • Coxarthrose / Hüftschmerzen
  • Tendopathien & Tendovaginitis: Sehnen(scheiden)entzündung
  • Omarthrose / Schulter-Arm-Schmerzen
  • Myalgien / Muskelschmerzen
  • u.a.
Nebenwirkungen/Kontraindikationen

In der Regel zeigt sich bis auf eine lokale Überwärmung keine Nebenwirkung dieser sehr sicheren Therapieform.
Trotzdem sollte man bei schwerer Nieren-, Herz- oder Atemwegsinsuffizienz, schwerem arteriellen Hypertonus, Schwangerschaft, akuter Thrombose, Epilepsie und lokaler Infektion darauf verzichten.

Die Behandlung ist so schmerzarm, dass keine örtliche Betäubung notwendig ist!

Man ist danach sofort wieder einsatzzfähig.