Hautchirurgie: Exzisionen, Biopsien

Hautchirurgie Muttermal-Entfernung Kufstein TirolUnter kleinerDermatochirurgie versteht man die operative Entfernung
gutartiger oder bösartiger Tumoren aller Schichten der Haut
von kleinem Durchmesser (Exzision, tangentiale Abtragung oder
Kaustik mit Strom).




Piercinglöcher, Piercingnarben, Ohrlöcher, Hautanker etc.
Die Entfernung dieser Hautlöcher oder Hautimplantate erfolgt in Lokalanästhesie ambulant und dauert pro Loch ca. 10 Minuten.
Nähere Informationen: HIER.

Muttermale
Am häufigsten werden hierbei vorbeugend im Rahmen "aktiver Hautkrebsvorsorge" unschöne Muttermäler (in der Fachsprache Clark Nävi, dysplastische Nävi) entfernt - manchmal auch Melanome.

Basaliome
Recht häufig ist auch die Exzision des Basalioms, einer ungefährlicheren Art von Hautkrebs.

Hautprobenentnahme
Ein Sonderfall ist die Hautgewebeprobe (Probeexzision, Biopsie). Hierbei werden Hautareale von wenigen mm Durchmesser entfernt, entweder um eine für das Auge des Arztes unklare Hautveränderung genauer im Labor untersuchen zu lassen (Histologie), oder, um die vermutete Diagnose Hautkrebs abzusichern vor der endgültigen, kompletten Entfernung.

Fibrome, Condylome, Spider nävi
Können auch mit sehr gutem kosmetischem Ergebnis mittels Laser, alternativ elektrokaustisch, d.h. mit Strom schonend abgetrennt bzw. verödet werden.

Alterswarzen
Sind ungefährlich, manchmal aber kosmetisch störend. Sie können einerseits sehr gut kürretiert oder aber mit dem Laser abgetragen werden.

Nageloperationen
Bei eingewachsenen Zehennägeln, welche oft sehr schmerzhaft sein können, führt meist erst eine Operation zu einem dauerhaften schmerz- und entzündungsfreien Zustand. Bei der Operation wird der eingewachsene Teil des Nagels und das überschießende Gewebe entfernt. Ziel der Operation ist eine Verschmälerung des Nagels, damit dieser nicht mehr seitlich einwachsen kann.

Abszesse
Nach der Spaltung der Eiterhöhle erfolgt die Drainage und Antibiose, gegebenenfalls die Gabe von Schmerzmitteln. Die Wundversorgung folgt den Leitlinien der modernen Wundtherapie.

Pilonidalzytse (Abszess im Kreuzbereich)
Nach Bildgebung (Ultraschall, MRI) kann die operative Sanierung meist in Lokalanästhesie ohne stationärem Aufenthalt erfolgen. Wenn kein primärer Wundverschluss angestrebt wird erfolgt die Heilung sekundär unter laufenden ambulanten Kontrollen der Wunde/Verbände über 4-8 Wochen.

Hauttransplantationen, Lappenplastiken
Wenn erforderlich erfolgt die ambulante Transplantation von Spalthaut auf kleine Bereiche bzw. die Anwendung von Lappenplastiken zur Wunddeckung nach z.B. Basaliomoperationen (z.B. am Nasenflügel) - ohne stationären Aufenthalt in Lokalanästhesie mit nachfolgenden ambulanten Wundkontrollen.

Wunddebridements
Hautchirurgische Wundreinigung in lokaler Betäubung zur schnelleren Abheilung chronischer Wunden. Begleitet von fachgerechtem, modernem Wundverbandsmanagement.

Die genannten Eingriffe werden in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt (Lokalanästhesie mit Xylocain, ein gut verträgliches Lokalanästethikum ohne nennenswerte Allergierisiken). Der zuverlässig betäubende Effekt hält bei Verwendung eines gefäßverengenden Zusatzes (körpereigenes Hormon Adrenalin) wesentlich länger an als die Zeit, die der Eingriff benötigt - Angst vor Schmerzen ist also unnötig.

Wo sinnvoll kommt natürlich eine Narben-optimierende Intracutannaht zur Anwendung.